Archive for the ‘Aquarium’ Category

Nano-Aquarien: Tierfreundlich oder Qual?

Monday, January 16th, 2012

Nano-Aquarien polarisieren. Die Mini-Aquarien, die seit dem großen Interesse an Süßwassergarnelen, immer cooler und trendiger werden, sind aber weder was für Anfänger noch für Tierfreunde. Sind Nano-Aquarien wirklich nötig?

Ein Nano-Aquarium ist ein ungewöhnlich kleines Aquarium, das, laut Definition, zwischen 30-50cm² groß ist und weniger als 35 Liter fassen kann. Empfohlene Arten sind Zwerggarnelen, Zwergflusskrebse, Schnecken, kleine Fische und Pflanzen. Ein Nano-Aquarium wird nicht für Anfänger empfohlen, da das Ökotop umso sensibler und empfindlicher reagiert, je geringer das Wasservolumen ist.

Ich persönlich finde das Halten von Tieren in einem Aquarium schon grundsätzlich sehr fragwürdig. Mir leuchtet auch der Mehrwert eines Aquariums nicht ein. Nichts gegen Haustiere, oftmals lieben sich Tier und Mensch abgöttisch und gehen beide eine enge Beziehungen ein: mit Hunden wird gespielt, Katzen leben divahafte Attitüden aus, Kaninchen werden gestreichelt und Fische? Wedeln mit den Flossen, wenn sie ihren Besitzer sehen, oder was? Werden sie angeguckt? Den ganzen Tag lang?

Offensichtlich geht mir da irgendetwas ab. (more…)

Buntbarsche aus Afrika

Thursday, April 1st, 2010

In der Aquaristik findet man als Süßwasserfische kaum farbenfrohere Tiere als die afrikanischen Buntbarsche. Sie kommen hauptsächlich im Malawi-, Viktoria oder Tanganjika-See vor.

Buntbarsche flickr Auersteam

Buntbarsche flickr Auersteam

Den Menschen Afrikas dienen diese Fische als Nahrungsquelle.Von den 220 Gattungen mit über 1500 Arten sind nicht alle für die Aquarienhaltung geeignet. So vielfältig wie die Fische, ist auch Ihr Ernährungs- und Brutverhalten. Vom Pflanzenfresser über Planktonliebhaber bis zu den Fressern von Larven reicht die Palette.

In hiesigen Aquarien findet man Buntbarsche die Ihren Nachwuchs als Maulbrüter aufziehen. Die Tiere nehmen die befruchteten Eier oder auch die Jungfische in Ihr Maul, um sie so vor Angriffen der natürlichen Feinde zu schützen. Im Falle der Gefahr für die Brut ist so eine schnelle Flucht vor dem Gefressen werden möglich.

Bei der Haltung sollte man berücksichtigen, dass manche Arten, insbesondere die Männchen, ein äußerst aggressives Verhalten gegenüber ihren Artgenossen an den Tag legen. Auch die Gestaltung des Aquariums in Anlehnung an den natürlichen Lebensraum ist nicht zu vernachlässigen, da es einige Arten gibt, die beispielsweise gerne im Grund wühlen.

Buntbarsche - Zucht und Kauf

Wednesday, April 8th, 2009

Buntbarsche sind ursprünglich reine Meeresfische, gingen aber später auch zum Leben im Süßwasser über. Es gibt geschätzt etwa 1700 Gattungen von Buntbarschen, die überwiegend in den tropischen Teilen Afrikas leben.

Buntbarsch flickr Allie Caulfield

Buntbarsch flickr Allie Caulfield

Einige Buntbarsch-Arten sind Speisefische, andere sind beliebte Aquarienfische. Die größte Buntbarschart kann bis zu einem Meter groß werden. Buntbarsche hält man am besten in einem Biotop-Aquarium oder etwas Vergleichbarem. Die Bepflanzung im Aquarium sollte unbedingt auf den Buntbarsch abgestimmt sein, denn er geht die Mehrzahl der Pflanzen an. Es bleibt eine begrenzte Anzahl an Pflanzen übrig. Hierzu sollte man sich unbedingt in der Zoohandlung beraten lassen.

Zucht der Buntbarsche

Je nach Buntbarschart ist das zu verwendende Futter unterschiedlich. Die Ernährungspalette reicht vom Plankton, über Pflanzenarten, bis hin zu Larven oder sogar den Schuppen anderer Fische. Auch hierzu ist eine Beratung im Zoofachgeschäft sinnvoll.

Die Wassertemperatur sollte zwischen 18 und 28 Grad, maximal 30 Grad Celsius, betragen. Es sollte genug Schwimmraum vorhanden sein, sowie Höhlen, in denen sich die Buntbarsche verstecken können.
Buntbarsche bewegen sich viel am Boden des Aquariums, auf dieses Bedürfnis sollte dringend bei der Einrichtung geachtet werden!