Katzenfutter: Worauf sollte man beim Kauf achten?
Sunday, February 13th, 2011Katzenbesitzer werden den Ansturm kennen; wenn irgendeine Dose in der Küche geöffnet wird, dann stehen sie plötzlich da und üben den Aufstand. Aber was muss man beim Kauf beachten, damit das, was letztendlich im Napf landet, auch Gefallen findet?

fressende Katze, Neil T©Flickr
Wobei es wohl weniger um Gefallen, als die richtige, gesunde Ernährung geht. Auch beim Kauf von Katzenfutter sollte man einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen, denn da kann man einige Fehler machen.
Inhalte - das braucht Ihre Katze
Kohlenhydrate sind wichtig für die Katze, da sie in den meisten Futtermitteln in Form des Energielieferanten Stärke vorliegt. Zusätzliche unverdauliche Ballaststoffe (Kartoffeln, Getreide, usw.) sorgen außerdem für eine bessere Darmfunktion.
Proteine sind lebensnotwendig für Katzen, die mehr davon benötigen als andere Haustiere. So brauchen sie doppelt soviel Eiweiß wie Hunde. Daher sollte das Katzenfutter im Verhältnis von 2:3 aus Fleisch oder Fisch bestehen, ansonsten kann es auch ungesund für das Tier sein. Bei einer Diät für adipose Tiere sollte man also keinesfalls darauf verzichten. Bei dem Fleischgehalt im Futter sollte man auch darauf achten, dass weniger tierische Nebenprodukte enthalten sind, sondern vielmehr “echtes” Fleisch.
Zuviel Zucker ist schädlich und unnötig, denn der wird meistens nur verwendet, damit das Futter selbst farblich besser aussieht. Für die Katze kann es jedoch u.U. zu Diabetes führen.
Tiermehl darf zwar in deutschem Katzenfutter enthalten sein, darf aber nur aus Fett, Knochen und Innereien bestehen, die auch für menschliche Nahrung erlaubt sind. BSE-Übertragung ist daher nicht möglich.
Futterumstellungen
Jungkatzen, kastrierte Katzen und ältere Katzen haben unterschiedliche Nahrungsbedürfnisse, weshalb man die Fütterung dementsprechend anpassen sollte (viel Protein für Katzenkinder, kleinere Portionen bei kastrierten und älteren Katzen).
Katzen reagieren empfindlich auf eine große Veränderung von Futtergewohnheiten, was die Ration als auch die Futtersorte angeht, daher sollte ein Wechsel langsam vorgenommen werden, ansonsten kann es sogar zu Futterverweigerung und Leberschäden kommen.
