Scheue Katzen - Katzenhaltung

Eine scheue Katze kann einen ganz schön viel Nerven kosten und an den Rand der Verzweiflung bringen. Je mehr man versucht, sie zu locken, umso weniger wird sie von sich aus auf den Menschen zukommen.

Katzen flickr Gabbcan

Katzen flickr Gabbcan

Um hier Erfolge zu erzielen, muss man sich im Klaren darüber sein, dass es mitunter eine sehr langwierige Aufgabe ist oder das die Katze nie richtig zahm oder verschmust sein wird. Leicht hat man es mit jungen Katzen, da ihre natürlich Neugier ihnen bald lehren wird, das Menschen etwas ganz fantastisches sind. Eine richtig scheue Katze jedoch lässt sich niemals anfassen und hält sich dem Menschen stets fern.

Irgendwann wird sich die Katze an ihre bloße Anwesenheit gewöhnt haben, aber auch dann darf man noch nicht versuchen sie anzufassen, sie würde sofort wieder flüchten. Stellen sie stattdessen einfach nur ihr Fressen in ihre Nähe.

Lassen sie sie, wenn sie sich traut, in Ruhe fressen. Auch die scheueste Katze bekommt irgendwann Hunger. Tun sie so, als ob sie gar nicht anwesend wäre, wenn sie frisst. Ans Anfassen wagt man sich erst, wenn die Katze ihre Scheu etwas verloren hat. In einem ruhigen Moment können sie ganz vorsichtig den Versuch wagen, sie zu berühren. Berühren sie sie ganz sanft und sorgen sie dafür, dass sie niemand dabei stören kann bzw. die Katze sich nicht genau dann über irgendwas erschreckt, wenn sie sie gerade anfassen.

Eine scheue Katze wird nie ein großer Schmuser werden, aber mit viel Liebe und Geduld, können sie es schaffen, dass die Katze wenigsten Ihnen gegenüber die Scheu verliert.