Kaninchen dressieren: Geht das?

Wie einen Hund kann man keine Kaninchen dressieren, aber es gibt ein paar Tricks, die man ihnen bei bringen kann, was - wenn man es richtig anstellt - die Langohren beschäftigt und fordert und damit auch positiv unterhält.

Eins Vorneweg, Kaninchen dressieren heißt nicht, dass man ihnen Kunststückchen bei bringt, die man vor Freunden oder sogar auf Wettbewerben präsentieren kann, denn der Stress ist für die Tier ganz und gar nicht gut. Vielmehr soll das Kaninchen dressieren dazu dienen, besonders aufgeweckten und cleveren Tieren etwas Abwechslung zu bieten.

süße kaninchen, captainsubtle©Flickr

Die beliebteste und auch sanfteste Methode, um ein Kaninchen dressieren zu können, ist das sogenannte Clickertraining, bei dem man dem Kaninchen kleine Tricks bei bringt, bei erfolgreicher Durchführung mit einem Gegenstand “clickert” und dem Tier dann ein wenig Futter zur Belohnung gibt. Ähnlich wie bei Hunden und dem Pawlowschen Effekt merken sich die Tiere das Geräusch und reagieren auch ohne Futterbelohnung. Damit kann man kleine Dinge bei bringen, etwa auf den Schoß hüpfen, kleine Bewegungsabfolgen (viele Besitzer benutzen dazu einen Stock, der die Richtung angibt), etc.

Falls das Tier keine Lust hat, sollte man es nicht dazu zwingen, sondern es einfach in Ruhe lassen. Es gibt sehr aktive Kaninchen, die sich durch diese Übungen motivieren lassen, aber es gibt auch Tiere, die keinen Sinn dafür haben und die sollte man auch davon verschonen.