Mongolische Rennmaus - ein ungewöhnliches Haustier

Rennmäuse sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Am häufigsten trifft man auf die Mongolische Rennmaus, die besonders einfach zu halten ist.

Rennmaus flckr kuemi

Rennmaus flckr kuemi

Sie hat eine Körperlänge von ungefähr 10 cm (andere Rennmausarten können doppelt so groß werden) und wird bis zu vier Jahre alt. Sie ist ein lebhaftes und neugieriges Nagetier, wird aber auch schnell zutraulich, so dass der Umgang mit ihr immer spannend ist. Sie ist aber als Schmusetier ungeeignet!

Wie Menschen sind auch Rennmäuse “Rudeltiere”, sie brauchen den Kontakt zu ihren Artgenossen und sollten nicht allein gehalten werden.

Ein Tierchen kostet etwa 12 Euro, ist also eine recht günstige Anschaffung. Allerdings müssen erheblich höhere Kosten für Unterbringung und Spielzeug einkalkuliert werden, diese können allerdings recht günstig aus zweiter Hand beschafft werden. Die laufenden Kosten für Hygiene und Nahrung sowie eventuell anstehende Tierarztkosten können mit mindestens 25 Euro pro Monat angesetzt werden.

Wie auch bei anderen Haustieren gilt: Erst gut überlegen, ob so ein Tier zeitlich und charakterlich zu einem passt, sich gut informieren und erst dann anschaffen!

Chinchillas - Haltung der kleinen Nagetiere

Die posierlichen Chinchillas gehören zur Gattung der Nagetiere und stammen ursprünglich aus Südamerika. Sie sind ungefähr so groß wie ein Kaninchen und haben graues bis graubraunes, sehr weiches Fell und einen buschigen Schwanz mit dem sie großes Geschick beim Klettern aufweisen.

Chinchillas flickr Greencolander

Chinchillas flickr Greencolander

Chinchillas sind sehr gesellig und werden bis zu 15 Jahre alt. Niemals nur einen Chinchilla alleine halten. Aber auch bitte nie nur zwei Männchen anschaffen, da es hier zu heftigen Revierkämpfen kommen kann. Der Käfig darf nicht zu klein gewählt werden. Zur Ausstattung des Käfigs sollten ein Häusschen, Kletterstangen und Sitzbretter unbedingt dazu gehören, da Chinchillas als Nagetiere sehr aktive Hausfreunde sind. Diese Aktivität entfalten sie übrigens nachts. Als nachtaktive Tiere sollte man den Käfig demnach nicht ins Schlafzimmer stellen.

Die Ernährung ist recht einfach und besteht hauptsächlich aus getrocknetem Obst, Pflanzen, Heu, Gemüse, Wurzeln, Samen aber auch Baumrinde und Kakteen. Frisches Wasser muß immer ausreichend vorhanden sein und ab und an kann auch mal frisches Obst oder Gemüse gefüttert werden, hiervon bitte nicht zuviel.

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